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mari an Rainer zu Amaryllis
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Rainer zu Amaryllis
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Sonntag, 10. Februar 2013

Träume sind Schäume


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Träumerle Kerstin - #1 - 10.02.2013 19:30 -

Ich bin ein wahres Träumerle. Was ist träume, das ist nicht normal. War als Kind schon so und ist bis heut geblieben. Aber ich versuche nie, meine Träume zu deuten, hab davon keine Ahnung. Aber manche Träume lassen mich nicht los, ich bin tagelang mit ihnen beschäftigt. Oft schon wurden Träume wahr und deshalb habe ich manchmal Angst, wenn ich was Schlimmes geträumt habe. Liebe Abendgrüße von Kerstin.

Micha - #2 - 11.02.2013 09:46 -

Vorab, natürlich bin ich kein Psychologe, hatte mich nur mit dem Thema ein wenig befasst, weil ich hin und wieder ein paar abgefahrene Träume hatte. Deine Oma hat nicht ganz Unrecht, aber auch nicht wirklich Recht. Der Spruch mit den Schäumen sagt nur aus, dass man mit Träumen nichts anfangen kann, da sie meist schnell vergessen werden. Einige sind klar und deutlich, so dass man fast annimmt sie seien Real. Andere sind derart verwirrend, dass man sie gleich nach dem Aufstehen verwirft. Klar scheint lt. Traumforscher zu sein, dass unser Gehirn Tagesgeschehen und Vergangenes aufarbeitet, zumindest versucht unser Gehirn in der Nacht vor allem Unbewusstes, dass sonst nur rudimentär aufgenommen wird, zu "klären". Anders gesagt das seelische Gleichgewicht wieder herzustellen. In der Nacht ist unser Geist "frei", sprich, es gibt keine äußeren Eindrücke, die es beeinflusst, auch keinen bewussten Verstand (obwohl man das durchaus trainieren kann). In deinem Fall ist es, mit etwas Abstand betrachtet, denkbar, dass du Verlustängste hast. Angefangen bei deinen Hunden, bis hin zum Andi. Die alte Dame könnte eine Bekannte oder gar Freundin sein, die dich vor falschen Entscheidungen warnen möchte. Allerdings kannst nur du selbst deine Träume korrekt lesen, weil sie zu deinem Leben gehören, deinen Erfahrungen und Erlebnissen. Gerade nach einem Alptraum greifen, wie in deinem Fall, diese unterbewussten Ängste, kurzfristig ins Tagesgeschehen hinein. Mein Rat, setze dich in einer ruhigen Stunde an einen schönen Ort, dort wo du dich wohl fühlst, entspann dich und setze dich mit deinen Ängsten auseinander. Manchmal klärt sich dann vieles für dich persönlich, manchmal werden dir dabei viele Dinge bewusster, klarer und du akzeptierst. Liebe Grüße Micha

Wolfgang aus Greifswald - #3 - 11.02.2013 12:19 -

In Träumen verarbeiten wir Erlebnisse, Wünsche aber auch Urängste. Merkwürdig aber, daß man die TraumInhalte auch ganz schnell wieder vergißt, wenn man sie nicht gleich aufschreibt oder sie sich ganz bewußt merkt. Ich wünsch Dir eine alptraumfreie Woche. GLGr aus der schönsten Hansestadt am Ryck vom Wolfgang.


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